Wir sind seit Jahren erfahrene Spezialisten für Malta und Gibraltar mit Büros und Mitarbeitern vor Ort und gestalten individuelle Konzepte rund um den privaten oder kommerziellen Betrieb einer Yacht unter diesen Flaggen.

Malta und Gibraltar sind Seefahrernation, die umfassende Angebote für Yachten und ihre Eigner bietet. Dabei ist jedoch nicht nur die rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Sicht dieser Länder zu berücksichtigen, sondern umfassend vor allem die des Sitzlandes des Eigners sowie der Betriebs- und Nutzungsorte.

Entscheidend ist, Sie mit wirtschaftlichen sowie international rechtssicheren und steuerlich sehr effizienten Lösungen meist über mehr als zwei Jahre Gesamtlaufzeit zu betreuen und Ihnen bestmöglichen Rundum-Sorglos-Service zu bieten.

Unsere Referenz: Wir betreuen aktuell über 30 Yachten in Malta zwischen 20 und über 60 m

 


MALTA

Seit einigen Jahren stand eine Malta-Beflaggung bei vor allem größeren Yachten auf der Vorzugsliste. Nicht nur wegen der Premium Flagge und den besonderen Serviceangeboten dieser Seefahrernation, sondern vor allem aufgrund interessanter Umsatzsteuervorteile für Eigner, die eine Lösung für eine EU-versteuerte Yacht suchen.

In Malta ist ein besonderes Malta-Service-Lease-Scheme  mit späterer Kaufoption entwickelt worden,  das für geleaste und später gekaufte Yachten einen reduzierten Mehrwertsteuersatz  - im günstigsten Falle 5,4% - vorsieht und in Malta von den Behörden rechtssicher abgesegnet wird. Auf diesem Angebot basierend hat sich eine regelrechte Registrierungsindustrie entwickelt. Agenturen und Kanzleien bieten dieses Modell wie ein Standard-Produkt für jedermann an, nicht aufklärend oder meist unwissend, dass das Modell alleine aus der Sicht des Malta-Rechts konstruiert ist und für Nicht-Malta-EU-Bürger aufgrund der Bestimmungen der EU bzw. des zollrechtlichen und steuerlichen Wohnsitzlandes gar nicht funktioniert, ja sogar zum Steuer-Gau führen kann.

Dieses Yacht-Leasing-Modell hat seit August 2018 nach einem Infringement der EU Kommission sein Ende gefunden.

>> Kommentar zu aktuellen Rechtsdiskussionen

Seit 4. Oktober 2018 sind nun erste Eckdaten für eine Neuauflage des Lease zu aber ganz anderen Konditionen in der Gesetzesvorlage.

>> Das wird sich ändern in Malta

Die Kernfrage wird sein, ob das Modell über eine so lange Laufzeit überhaupt wirtschaftlich ist.

 

Ungeachtet dessen und egal wie konform oder nicht-konform das künftige Malta Lease Angebot sein wird, bleiben alle rechtlichen und steuerlichen Fragen aus Sicht des steuerlichen Wohnsitzlandes des Eigners/UBO bestehen:

Durch fundamentale Rechtsänderungen auf EU-Ebene und Ratifizierung in den EU-Ländernsowie jüngsten Entscheidungen des BFH seit 2014, funktioniert das Standard-Malta-Leasing-Modell vor allem für Yachten über 24 m nur noch für Malta-Bürger und führt im Wohnsitzland im Bereich der Umsatzsteuer (u.a. Yachtleasing bei Yachten über 24 m und länger als 90 Tage am Wohnsitz des Mieters), Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Abgeltungssteuer und Außensteuer zu Problemen. Dazu kommen Risiken der verdeckten Gewinnausschüttung.

Das Problem ist nicht das Malta-Lease-Modell an sich, sondern seine rechtsichere Nutzung für Nicht-Malta-Bürger. Wir haben in einem internationalen Team länderübergreifend mehrere Wochen an einer Lösung gearbeitet, das Malta-Leasing-Angebot für EU-Bürger, die Nicht-Malteser sind, rechtlich und steuerlich weiter möglich zu machen. Die gefundene Lösung ist keine Änderung des gesetzlichen Malta-Yacht-Leasing-Modell-Angebots, sondern ein notwendig grundlegend neuer Weg seiner rechtssicheren Nutzung und Andienung - und dies individuell für jeden Fall gemäß dem im Wohnsitzland des UBOs geltenden Rechts gesondert. Darüber hinaus ist es wichtig, laufende Änderungen zu berücksichtigen. Es gibt kein Schema, auch wenn dies in Malta oder auch anderswo gerne so verkauft wird.

Ich kann es nicht oft genug betonen: Das Malta-Yacht-Leasing ist - egal in welcher Ausgestaltung ob vor oder nach 2018 - kein Produkt, das man im wahrsten Sinne aus dem Regal weg kaufen kann und alles ist gut. Im Gegenteil: Das Regal-Produkt hält keiner Prüfung stand, wenn es nicht aus dem steuerlichen Wohnsitzland heraus und der steuerlichen Situation des Eigners entsprechend gestaltet wird.

 

>> Boote EXCLUSIV Ausgabe 1/2014  Die Premiumflagge mit dem weißen Kreuz

>> Boote EXCLUSIV Ausgabe 4/2014   Zwischen 0 und 27 Prozent - Serie "Effizienter Yachtbetrieb" Teil 2

 

BREAKING NEWS - lesen Sie auch dazu aktuell in unserem BLOG:

http://superyachtforum.eu/malta-lease-eu-kommission-stellt-anfrage/

http://superyachtforum.eu/malta-lease-its-not-the-scheme-its-the-approach-to-it-what-only-counts-part-2/

http://superyachtforum.eu/malta-lease-its-not-the-scheme-its-the-approach-to-it-what-only-counts-part-1/

 

 


GIBRALTAR

ist vor allem für Yachten von Nicht-EU-Bürgern oder EU-Bürgern interessant, die außerhalb der EU kreuzen oder für Nicht-EU-Bürger.

>> Boote EXCLUSIV Ausgabe 5/2013          Ein lukrativer Felsen - Registrierung Gibraltar

nach oben