Wir sind seit Jahren erfahrene Spezialisten für Malta und Gibraltar mit Büros und Mitarbeitern vor Ort und gestalten individuelle Konzepte rund um den privaten oder kommerziellen Betrieb einer Yacht unter diesen Flaggen.

Malta und Gibraltar sind Seefahrernation, die umfassende Angebote für Yachten und ihre Eigner bietet. Dabei ist jedoch nicht nur die rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Sicht dieser Länder zu berücksichtigen, sondern umfassend vor allem die des Sitzlandes des Eigners sowie der Betriebs- und Nutzungsorte.

Entscheidend ist, Sie mit wirtschaftlichen sowie international rechtssicheren und steuerlich sehr effizienten Lösungen meist über mehr als zwei Jahre Gesamtlaufzeit zu betreuen und Ihnen bestmöglichen Rundum-Sorglos-Service zu bieten.

Unsere Referenz: Wir betreuen aktuell über 25 Yachten in Malta zwischen 20 und über 60 m

 


MALTA

Seit einigen Jahren steht eine Malta-Beflaggung bei vor allem größeren Yachten auf der Vorzugsliste. Nicht nur wegen der Premium Flagge und den besonderen Serviceangeboten dieser Seefahrernation, sondern auch aufgrund interessanter Umsatzsteuervorteile für Eigner, die eine Lösung für eine EU-versteuerte Yacht suchen. In Malta ist ein besonderes Malta-Service-Lease-Scheme  mit späterer Kaufoption entwickelt worden,  das für geleaste und später gekaufte Yachten einen reduzierten Mehrwertsteuersatz  - im günstigsten Falle 5,4% - vorsieht und in Malta von den Behörden rechtssicher abgesegnet wird. Auf diesem Angebot basierend hat sich eine regelrechte Registrierungsindustrie entwickelt. Agenturen und Kanzleien bieten dieses Modell wie ein Standard-Produkt für jedermann an, nicht aufklärend oder meist unwissend, dass das Modell alleine aus der Sicht des Malta-Rechts konstruiert ist und für Nicht-Malta-EU-Bürger aufgrund der Bestimmungen der EU bzw. des zollrechtlichen und steuerlichen Wohnsitzlandes gar nicht funktioniert, ja sogar zum Steuer-Gau führen kann.

„Ich habe im März 2016 an einer Superyacht-Konferenz in Malta teilgenommen und die Probleme in Fachkreisen angesprochen, worauf selbst erstaunte Mitinitiatoren des Modells bemerkten, ja nur aus Malta-Sicht zu beraten und es im Übrigen das Problem der Eigner-Kunden sei, prüfen zu lassen, ob das Konstrukt im Wohnsitzland rechtlich und steuerlich haltbar ist bzw. welche Auswirkungen es hat“ kommentiert  Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann von Der-Yacht-Anwalt in Frankfurt am Main. „In den meisten mir bekannten Fällen, wird der Klient aber schon aus völliger Unkenntnis der internationalen Rechtslage an den Schnittstellen der Rechtssysteme nicht einmal auf Risiken im Heimatland hingewiesen. Irgendwo im Kleingedruckten ist da und dort im Wege des Versuchs einer Freizeichnung der Hinweis zu finden, dass nur eine Beratung und Gestaltung aus maltesischer Sicht erfolge. Verkäuferisch wird dem Kunden aber ein einseitig funktionierendes und angeblich problemloses Sparmodell verkauft. Danach ist er auf sich gestellt.“

Durch fundamentale Rechtsänderungen auf EU-Ebene und Ratifizierung in den EU-Ländern in den letzten beiden Jahren sowie jüngsten Entscheidungen des BFH, funktioniert das Standard-Malta-Leasing-Modell vor allem für Yachten über 24 m nur noch für Malta-Bürger und führt im Wohnsitzland im Bereich der Umsatzsteuer (u.a. Yachtleasing bei Yachten über 24 m und länger als 90 Tage am Wohnsitz des
Mieters), Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Abgeltungssteuer und Außensteuer zu Problemen. Dazu kommen Risiken der verdeckten Gewinnausschüttung.

Das Problem ist nicht das Malta-Lease-Modell an sich, sondern seine rechtsichere Nutzung für Nicht-Malta-Bürger. „Wir haben in einem internationalen Team länderübergreifend mehrere Wochen an einer Lösung gearbeitet, das Malta-Leasing-Angebot für EU-Bürger, die Nicht-Malteser sind, rechtlich und steuerlich weiter möglich zu machen. Die gefundene Lösung ist keine Änderung des gesetzlichen Malta-Yacht-Leasing-Modell-Angebots, sondern ein notwendig grundlegend neuer Weg seiner rechtssicheren Nutzung und Andienung - und dies individuell für jeden Fall gemäß dem im Wohnsitzland des UBOs geltenden Rechts gesondert. Darüber hinaus ist es wichtig, laufende Änderungen zu berücksichtigen. Es gibt kein Schema, auch wenn dies in Malta gerne so verkauft wird“, betont Christoph Schließmann.

Wir betreuen Sie mit unserer Malta-Lösung rechtssicher im Full-Service über die gesamte Laufzeit von ca. 2-2,5 Jahren von Aufbau bis Liquidation.

>> Boote EXCLUSIV Ausgabe 1/2014  Die Premiumflagge mit dem weißen Kreuz

>> Boote EXCLUSIV Ausgabe 4/2014   Zwischen 0 und 27 Prozent - Serie "Effizienter Yachtbetrieb" Teil 2

 


GIBRALTAR

ist vor allem für Yachten von Nicht-EU-Bürgern oder EU-Bürgern interessant, die außerhalb der EU kreuzen oder für Nicht-EU-Bürger.

>> Boote EXCLUSIV Ausgabe 5/2013          Ein lukrativer Felsen - Registrierung Gibraltar

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